Arlette
Gründerin von Until Told
DPhil, Universität Oxford
Über mich

Ich bin Arlette.

In meiner eigenen Familie wurde wenig erzählt und viel geschwiegen – über den Zweiten Weltkrieg, über das, was war. Meine Neugier auf das, was gewesen ist, hat das nur bestärkt. Ich studierte Geschichte, ging in die Archive. Als Bachelorstudentin arbeitete ich nebenbei in der häuslichen Pflege — und entdeckte dabei, fast nebenbei, die Kraft des Zuhörens. Die Geschichten, die mir anvertraut wurden, ließen mich nicht mehr los. Später promovierte ich in Oxford in Memory Studies, bei einem Mitbegründer und Meister der Oral History – einer Disziplin, die lebende Zeitzeugen als Quelle begreift und ihre Geschichten durch Gespräch sichert.

Mich treibt die Überzeugung an, dass jeder Lebensweg es wert ist, erzählt und bewahrt zu werden – ob aus dem Archiv gehoben oder im Gespräch entfaltet. Die vielen Wege, die Menschen gegangen sind, bereichern mich. Ich lerne von jeder Geschichte.

Und noch wichtiger: Der Wert dieser Arbeit gilt vor allem den Familien. Dem Menschen, der vielleicht zum ersten Mal in dieser Vollständigkeit von seinem Leben erzählt. Und denen, die zuhören — heute und in Zukunft.

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Life History Interviews · Spurensuche
Wir bewahren das, was zählt.
Until Told

Until Told begleitet Menschen, die ihre eigene Geschichte festhalten möchten — oder die Geschichte ihrer Vorfahren ans Licht bringen wollen. Durch ein biografisches Interview oder durch tiefgehende Archivrecherche.

Jede Geschichte wartet nur darauf, erzählt zu werden. Until Told.

Spurensuche Lebensgeschichten-Interviews
Arlette

Arlette · DPhil, Universität Oxford

Manche Geschichten
warten nur darauf, endlich erzählt zu werden.

Until Told begleitet Menschen dabei, ihr Leben zu erzählen — das persönliche wie das berufliche. Für alle, die spüren: jetzt ist die Zeit.

Eine Lebensgeschichte aufgezeichnet als Audio, Kurzbiografie oder Erinnerungsfilm Unverbindlich kennenlernen Until Told

Ein Geschenk für die, deren Geschichte gehört werden soll – und für die, die zuhören.

Eine aufgezeichnete Lebensgeschichte ist ein Geschenk für den Menschen, der in seinen eigenen Worten gehört wird – vielleicht zum ersten Mal so vollständig – und oft auch für die Familie, die dadurch die Gelegenheit bekommt, einen geliebten Menschen noch besser kennenzulernen. Manchen geht es um das gelebte Leben. Anderen um ein Berufsleben voller Erfahrung, das sonst nirgends festgehalten wird.

Warum ein professionelles Interview

Manchmal braucht es jemanden von außen, damit eine Geschichte wirklich erzählt werden kann.

Ob es um ein persönliches Leben geht oder um Jahrzehnte beruflicher Erfahrung — Familienmitglieder und Kollegen fragen selten nach dem, was sie zu kennen glauben. Vertraute Geschichten werden übersprungen, heikle Kapitel gemieden.

Ein professioneller Gesprächsführer bringt etwas Seltenes mit: echte Neugier ohne Vorwissen. Das schafft Raum für Dinge, die in Familienkreisen nie zur Sprache kamen.

Das biografische Interview ist eine anerkannte Methode — eingesetzt in Oral History und Soziologie. Bei Until Told bringen wir diese Expertise in Ihr Wohnzimmer.

Gefragt werden hat eine eigene Wirkung

Von jemandem befragt zu werden, der einem aufmerksam zuhört, ist eine tiefe Form der Anerkennung. Manche erleben es zum ersten Mal, dass ihre Geschichte als vollständig erzählenswert gilt.

Der Fremde stellt die besseren Fragen

Unvoreingenommenheit und Unwissen ermöglichen offenere Fragen. Ich interviewe ohne Annahmen — und höre deshalb Dinge, die die Familie nie gehört hat.

Struktur, die trägt

Ein gutes Lebensgeschichten-Interview folgt einer bewährten Dramaturgie: es öffnet, vertieft und schließt würdevoll ab. Das Ergebnis fühlt sich vollständig und rund an.

Arlette
Arlette
Gründerin von Until Told
DPhil Historikerin, Universität Oxford
Als Bachelorstudentin arbeitete ich nebenbei in der häuslichen Pflege — und entdeckte dabei, fast nebenbei, die Kraft des Zuhörens. Die Geschichten, die mir anvertraut wurden, ließen mich nicht mehr los. Später promovierte ich in Oxford bei einem renommierten Mitgründer der Oral History.
Was wir anbieten

Drei Formate — eine Geschichte

Ob zum Anhören, Lesen oder Ansehen: Until Told gestaltet das Format, das am besten zu Ihnen und Ihrer Geschichte passt.

Klangporträt

Audio-Erinnerung

Ein einfühlsames Gespräch wird professionell aufgezeichnet und zu einem hörbaren Lebensportrait geschnitten — mit Musik und persönlichen Momenten. Digitale Dateien als USB und über privatem Podcast-Link.

Kurzbiografie

Schriftliches Werk

Auf Basis des Audio-Transkripts verschriften wir das Gesagte zu einer lesbaren Kurzbiografie — sorgfältig redigiert, als gebundenes Büchlein oder hochwertiger Druck. Ein Familienerbstück für kommende Generationen.

Erinnerungsfilm

Das Gespräch als Film

Wir halten das Interview selbst filmisch fest — die Person, wie sie nachdenkt, lächelt, erzählt. Ein lebendiges Zeugnis der Person, die Zeugnis ablegt.

Der erzählende Mensch wird als Kamera-Interview festgehalten — die Stimme mit Gesicht.
ab 1.500 € · excl. Reisekosten · Preis auf Anfrage
Der Ablauf

Vom ersten Kennenlernen bis zum fertigen Erinnerungswerk

Kennenlerngespräch

Kein Formular — ein offenes Gespräch. Sie erzählen uns, was Ihnen wichtig ist und warum Sie ein Lebensgeschichten-Interview machen möchten.

Vorbereitung

Wir entwickeln gemeinsam einen Gesprächsrahmen, der der Person gerecht wird — ob mit Familie oder allein.

Aufnahme

In entspannter Atmosphäre wird das Interview geführt — ohne Zeitdruck, mit viel Raum für das Wesentliche.

Ihr Werk

Wir gestalten das Endprodukt mit Sorgfalt und liefern es in der vereinbarten Form an Ihre Familie.

Bereit, eine Geschichte zu bewahren?

Das Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir freuen uns auf Sie.

Jetzt kennenlernen
Lebensgeschichten-Interviews
Audio
Kurzbiografie
Film
Wir bewahren das, was zählt.

„Was hat Opa
im Krieg gemacht?“

Viele Familien tragen diese Frage still mit sich. Until Told unterstützt Sie dabei, Antworten zu finden — sorgfältig, wissenschaftlich fundiert, vertraulich, und weit über das hinaus, was neu zugängliche Online-Archive zur NS-Zeit heute ermöglichen.

Archivrecherche · Historische Einordnung · Persönlicher Steckbrief Unverbindlich kontaktieren

Eine andere Frage über Ihre Vorfahren? Schreiben Sie uns.

Spurensuche

Manche Fragen wurden
in der Familie nie gestellt.

Was hat der Großvater konkret getan? Was bedeutete zum Beispiel eine Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation, in einer bestimmten Region, zu einem bestimmten Zeitpunkt? Until Told übernimmt die historische Recherche für Sie — und kontextualisiert die Ergebnisse.

Was Until Told tut

Was eine NSDAP-Karteikarte nicht erzählt – und wir schon.

Die Recherche in Archiven bringt oft nur punktuell Fakten zutage — ohne Kontext, ohne Einordnung.

Until Told geht weiter: Wir stellen den Antrag beim Bundesarchiv für Sie, durchsuchen gleichzeitig das US National Archives mit seinen online zugänglichen Karteien — darunter auch Dokumente, die in Deutschland noch unter Schutzfristen stehen — und konsultieren weitere relevante Archive.

Das Ergebnis ist kein Formular. Es ist ein persönlicher Steckbrief, der die Fakten in ihren Zusammenhang setzt.

Mehrere Archive, ein Bericht

Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde, US National Archives, Arolsen Archives, Landesarchive, Stadtarchive — je nach Fall konsultieren wir alle relevanten Bestände.

Historische Einordnung

Wann trat jemand wo bei? Welchen Rang hatte er? In welcher Organisation — NSDAP, SA, SS? Was bedeutete das in jenem Kontext? Eine frühe Mitgliedschaft ab 1932 ist etwas anderes als eine späte Mitgliedschaft ab 1944.

Ein persönlicher Brief

Der Steckbrief enthält: eine Übersicht aller belegten Fakten, ein Dossier des gesammelten Archivmaterials aus allen relevanten Archiven — sowie eine prägnante historische Einordnung dessen, was diese Fakten konkret bedeuteten.

Arlette
Arlette
Gründerin von Until Told
DPhil Historikerin, Universität Oxford
In meiner eigenen Familie war der Zweite Weltkrieg ein Thema, über das geschwiegen wurde. Also musste ich selbst auf Spurensuche gehen. Als Historikerin habe ich mich mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des „Dritten Reichs" beschäftigt — meine Dissertation in Oxford, im Bereich der Memory Studies, war ebenfalls diesem Thema gewidmet. Ich verfüge über langjährige Erfahrung in der Archivarbeit, weiß, wie man Archive effizient navigiert, und wie man Archivmaterial historisch korrekt interpretiert.
Welche Archive

Wo wir recherchieren

Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde

12,7 Mio. NSDAP-NSDAP-Karteikarten, SA- und SS-Personalunterlagen, Parteikorrespondenzen. Wir stellen den Antrag für Sie.

US National Archives

Seit Februar 2026 online frei zugänglich — auch Karteien, die in Deutschland noch unter Schutzfristen stehen.

Arolsen Archives

Das weltweit größte Archiv zu NS-Verfolgung und Holocaust — relevant, wenn Vorfahren als Täter, aber auch als Opfer betroffen waren.

Landes- und Stadtarchive

Lokale NSDAP-Unterlagen, Gaukarteien und Ortsgruppendossiers — oft entscheidend für den regionalen Kontext.

Der Ablauf

Von der ersten Frage bis zum fertigen Steckbrief

Suchauftrag

Sie erzählen uns, nach wem Sie suchen. Kein Urteil, kein Formular, sondern ein offenes Gespräch. Haben Sie bereits selbst recherchiert? Kein Problem — wir setzen dort an, wo Sie aufgehört haben.

Recherche

Wir stellen Anträge, durchsuchen Archive und sammeln alle verfügbaren Dokumente zur gesuchten Person.

Einordnung

Die Fakten werden historisch kontextualisiert: Zeitpunkt, Rang, Organisation, Region — was bedeutete das konkret?

Ihr Steckbrief

Sie erhalten einen persönlichen Steckbrief: eine Übersicht der belegten Fakten, ein Dossier des gesammelten Archivmaterials und eine historische Einordnung — was die Fakten konkret bedeuteten.

Bereit, Fragen zu stellen?

Das Kennenlerngespräch ist kostenlos und unverbindlich.

ab 1.000 € · Preis auf Anfrage

Bereits selbst recherchiert? Wir ordnen ein und recherchieren weiter — zu einem entsprechend geringeren Preis.

Spurensuche
Archivrecherche
Historische Einordnung
Persönlicher Steckbrief
Wir lesen, was die Akten erzählen.